«Prix Carte de Noël»

von Evoq geht 2020 wieder an Ergo

Corona ist auch bei Weihnachtskarten ansteckend.

Alle Jahre wieder vergibt evoq communications den «Prix Carte de Noël» für den attraktivsten Festtagsversand. Besonders spannend war an der diesjährigen Ausgabe zu sehen, wer sich getraut Corona als Motiv aufzugreifen und der Jahreszeit entsprechend clever umzusetzen.


Tatsächlich haben sich rund 15% der Karten, die bei evoq eingetroffen sind, mit der Pandemie auseinandergesetzt. Besonders bemerkenswert – und gleichzeitig Sieger des diesjährigen Wettbewerbs – ist der Weihnachtsversand das Agenturnetzwerk ASW-Mitglied ergo communication asw. Mit dem Corona-Memory «Augenblicke» hat ergo spielerisch und unterhaltsam die omnipräsenten Masken-Gesichter und die dadurch erschwerte Kommunikation thematisiert.


«Vom Gegenüber nehmen wir vor allem die Augen wahr, Mimik und Emotionen müssen erahnt werden», schreibt ergo. Mit dem Spiel lässt sich üben, ob Augen und eine Aussage miteinander übereinstimmen. Die Farben der Spielkärtchen helfen dabei. Die evoq-Jury hat zudem überzeugt, dass die Spielidee gerade in der Familie und im kleinen Kreis besonders gut funktioniert. Ein coronabedingtes Setup, das wohl leider auch über die Festtage hinaus noch eine Weile Bestand haben wird. Ergo hat übrigens nach 2018 den seit 10 Jahren mit einem Dreikönigskuchen dotierten Preis bereits zum zweiten Mal gewonnen.


Die Beurteilung der Weihnachtsversände, die in den letzten Wochen bei evoq eingetroffen sind, fand unter besonderen Umständen statt. Die mehrköpfige Jury traf sich per Videokonferenz und einem Vertreter in der Agentur, der die rund 100 Karten einzeln vor die Kamera halten musste. Im Vergleich zu früheren Ausgaben ist dieses Jahr weniger Weihnachtspost bei evoq eingetroffen. Es ist unklar, ob das mit der zunehmenden Tendenz zur Digitalisierung von Festtagsgrüssen zu tun hat oder einmal mehr eine coronabedingte Verhaltensänderung stattgefunden hat.



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